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Hinweis zu Preisen und Verkauf

Alle angegebenen Preise verstehen sich netto und gelten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Der Verkauf erfolgt ausschließlich an gewerbliche Kunden, Unternehmen, Werkstätten, Bildungseinrichtungen sowie sonstige Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.
Ein Verkauf an Privatpersonen bzw. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.

Mit Aufgabe einer Bestellung bestätigt der Käufer, dass er die Produkte im Rahmen einer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit erwirbt.

KFZ MULTIMETER DM303

autool dm303 kfz multimeter mit oszilloskop funktionen CAN Bus
autool dm303 kfz multimeter mit oszilloskop funktionen CAN Bus

Bestellnumer: DR-AT0001

Preisinfo: 125,00 € #

# Alle angegebenen Preise verstehen sich netto und gelten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Der Verkauf erfolgt ausschließlich an gewerbliche Kunden, Unternehmen, Werkstätten, Bildungseinrichtungen sowie sonstige Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Verkauf an Privatpersonen bzw. Verbraucher im Sinne des § 13 BGB ist ausgeschlossen.

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DM303 – Professionelles Auto-Diagnose-Multimeter mit Oszilloskop

Das AUTOOL DM303 ist ein handliches, hochintegriertes Diagnose-Messgerät für Kfz-Werkstätten und professionelle Anwender. Es vereint ein digitales Multimeter, ein Oszilloskop sowie spezielle Kfz-Prüffunktionen in einem Gerät – ideal für die Fehlersuche an modernen Fahrzeugen, einschließlich Elektro- und Hybridfahrzeugen.

Hauptmerkmale

- Multimeter-Funktionen

Messung von Gleich- und Wechselspannung (bis 1000 V), Gleich- und Wechselstrom (bis 20 A), Widerstand, Durchgang, Diodenprüfung und Frequenz.

- Integriertes Oszilloskop

Bandbreite 200 kHz, automatische Bereichswahl, variable Abtastrate – ideal zur Darstellung von Sensorsignalen (z. B. Nockenwelle, Kurbelwelle, Lambdasonde, Raddrehzahlsensor).

- Kfz-spezifische Prüfungen

- Startspannungsprüfung (Batterie-Kaltstart)

- Injektor-Test (auch GDI) mit Ansteuerung

- Relais-Test (12 V und 24 V)

- K‑Leitungs- und CAN‑Bus-Datenauslesung (Baudraten einstellbar)

- Zündimpuls-Messung mit Drehzahlberechnung (2‑Takt/4‑Takt/Verteiler)

- Analoger Signalgenerator (Rechteck/Sinus, 1 Hz–10 kHz, einstellbarer Tastgrad)

- Fahrzeugstromkreis-Prüfung

Erkennung von Spannungsverlust, Leckagen (Masse- oder Plus-Leckage) sowie aktive Ansteuerung von Verbrauchern (z. B. Leuchten) über die Prüfspitze.

Technische Daten

Display: 2,8″ Farb-LCD, 320×240 Pixel

Spannungseingang (max.): 1000 V

Eingangsimpedanz: 2 … 3 MΩ (<160 V), 10 MΩ (>160 V)

Analogbandbreite (Oszilloskop): 200 kHz

Strommessung (max.): 20 A (10 A Dauer) mit selbstheilender 15‑A‑Sicherung

Kleinste Strombereiche: mA/µA (0,5‑A‑Sicherung)

Frequenzmessung: 1 Hz … 1 MHz

Betriebstemperatur: 0 °C … 40 °C

Lagertemperatur: -10 °C … 50 °C

Sicherheit: Doppelisolierung, CAT II 1000V / CAT III 600V, Verschmutzungsgrad 2

Lieferumfang & Zubehör

- DM303 Hauptgerät

- Multifunktions-Detektionsleitung (C01) mit Anschlüssen für Injektor, Relais, K‑Line, CAN‑Bus, Sinus- und Rechtecksignal

- Batterieanschlussklemmen (rot/schwarz)

- Zündimpuls-Tastkopf

- Hochspannungs-Sensorleitung (C03)

- Kfz-Stromkreis-Prüfleitung mit Prüfspitze (C04)

- Überbrückungskabel (C05, C06, C07)

- Bedienungsanleitung (DE/EN/CN u. a.)

- Schnelle Nullpunkteinstellung und automatische Bereichswahl

- HOLD-Funktion zum Einfrieren von Messwerten oder Wellenformen

- Beleuchtbare Messspitzen und Hintergrundbeleuchtung

- Update-fähig über MicroSD-Karte

- Automatische Abschaltung (einstellbar 1–30 min)

- Robustes Gehäuse mit Schutz gegen Überspannung und Fehlbedienung (selbstheilende Sicherungen)

Anwendungsbereiche

- Pannen- und Werkstattdiagnose an Benzin‑, Diesel‑, Elektro- und Hybridfahrzeugen

- Überprüfung von Sensoren, Aktoren, Einspritzventilen, Zündanlagen, Relais und CAN-/K‑Leitungen

- Batteriezustandsanalyse (Startspannungsverlauf)

- Schnelle Fehlersuche an Beleuchtung, Wegfahrsperren, Motorsteuergeräten und mehr

Das DM303 Multimeter ist ein handliches, neues speizielles Diagnose-Multimeter, das digitale Oszilloskop
Das DM303 Multimeter ist ein handliches, neues speizielles Diagnose-Multimeter, das digitale Oszilloskop

Das DM303 Multimeter wird gemäß GB4793.1 (Sicherheitsanforderungen für elektrische Messgeräte) und IEC61010 entwickelt und produziert. Es erfüllt die Anforderungen an Doppelisolierung, die Überspannungskategorien CAT II 1000 V und CAT III 600 V sowie die Verschmutzungsgrad-2-Normen. Bitte verwende das Gerät gemäß dieser Anleitung – andernfalls können die Schutzfunktionen eingeschränkt oder wirkungslos werden.

  • Vor der Benutzung prüfen, ob die Isolierung der Messleitungen unbeschädigt ist. Bei sichtbaren Schäden an den Leitungen oder am Gehäuse oder bei Verdacht auf Fehlfunktion das Gerät nicht mehr verwenden.

  • Beim Arbeiten mit der Messspitze die Finger immer hinter dem Fingerschutzring halten.

  • Zwischen Geräteklemmen und Massepotential keine Spannung über 1000 V anlegen – Gefahr von Stromschlag und Geräteschaden.

  • Bei Messungen mit Spannungen über 60 V DC bzw. 42 V AC besondere Vorsicht wegen Stromschlaggefahr.

  • Das Gerät nicht betreiben, solange die rückseitige Abdeckung nicht korrekt montiert ist – sonst besteht Stromschlaggefahr.

  • Messsignale dürfen die jeweils zulässigen Grenzwerte nicht überschreiten – Gefahr von Stromschlag und Geräteschaden.

  • Strom-Messbuchsen nicht zum Spannungsmessen verwenden, und keine Spannung im Strommessbereich messen.

  • Im Gerät sind selbst­rückstellende Sicherungen verbaut. Interne Verdrahtung nicht verändern – Gefahr von Geräteschaden und Sicherheitsrisiken.

  • Wenn das Batteriesymbol im Display rot erscheint, die Batterie rechtzeitig ersetzen, um die Messgenauigkeit zu gewährleisten.

  • Gerät nicht in heißer oder sehr feuchter Umgebung betreiben oder lagern, insbesondere nicht in nasser Umgebung – Feuchtigkeit kann die Geräteeigenschaften verschlechtern.

  • Gehäuse mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel säubern, keine Scheuermittel oder Lösungsmittel verwenden.

    Das DM303 Multimeter ist ein handliches, neues speizielles Diagnose-Multimeter, das digitale Oszilloskop-, Digitalmultimeter-, Kfz-Leitungs- und Kfz-Signalsignaldetektion in einem Gerät kombiniert. Es basiert auf eingebetteter digitaler Steuerungstechnik.

  • Multimeter-Modus:

  • Messung von AC/DC-Spannung und -Strom (DC = 0 ... 1000 V, AC = 0 ... 700 V, 0 ... 20 A und 0 ... 200 mA)

  • Widerstand (0 ... 1 MOhm)

  • Dioden-Durchlassspannung

  • Durchgang

  • Frequenz (1 Hz ... 1 MHz)

  • Oszilloskop-Modus:

  • Vollständiges intelligentes Messsystem mit Signaleingang, Datenerfassung, Datenverarbeitung und Autosuche

  • Bandbreite der Wellenformmessung: 500 kHz

  • Variable Abtastfrequenz zur Messung langsam veränderlicher Signale

Speziell geeignet zur Messung und Beobachtung verschiedenster Signale in Fahrzeugschaltungen, z. B.:

  • Motorantriebssignale und Motorversorgungsspannung

  • Zündimpulssignale von Verbrennungsmotoren

  • Nockenwellen- und Kurbelwellensignale

  • Raddrehzahlsensorsignale

  • Lambda-/Sauerstoffsensorsignal usw

Kfz-Leitungsprüfung:

  • Online-Test von Niederspannungskreisen im Fahrzeug

  • Anzeige von Hochspannung oder Leitungsleckage

  • Ausgabe der Batteriespannung zur Prüfung von Bauteilen (0 ... 5 A)

  • Absenken der Spannung zum Ansteuern von Bauteilen (z. B. Beleuchtung)

  • Prüfung der Batteriespannung beim Starten eines Benzinfahrzeugs zur Beurteilung von Startsystem und Batterie

Analoge Signalausgabe:

  • Einsatz bei ECU-Tests

  • Simulation von Rechteck- und Sinussignalen

  • Simulation von Einspritzsignalen zum Ansteuern von Einspritzdüsen (500 ... 6000 RPM)

  • Auslesen der K-Leitungsdaten und CAN-Bus-Signale im Fahrzeug

KABELNUMMERN

Spezialleitungen:

  • C01 – Multifunktions-Messleitung

    • C01-1: DC-Stecker für Batterieklemmleitung

    • C01-2: Anschlüsse für Einspritzdüsen- und Relais-Test

    • C01-K: K-Leitungs-Signalleitung

    • C01-CAN+: CAN-H-Signalleitung

    • C01-CAN-: CAN-L-Signalleitung

    • C01-GND: Masseleitung

    • C01-SIN: Sinussignalleitung

    • C01-S1: 5-V-Signalleitung

    • C01-S2: Rechtecksignalleitung

  • C02 – Batterieklemmleitung

  • C03 – Zündimpulssignal-Erfassungsleitung

    • Dient zur berührungslosen Erfassung von Hochspannungssignalen an Zündkabeln.

  • C04 – Leitung zur Kfz-Leitungsprüfung

    • C04-1: DC-Stecker für Batterieklemmleitung

    • C04-2: Prüfspitzen-Anschluss

  • C05 / C06 / C07 – Adapterleitungen (Schwarz/Grün/Gelb)

Allgemeine Bedienhinweise

Das Gerät verfügt über einen separaten Netzschalter und eine Auto-Sleep-Funktion (einstellbar 1–30 Minuten).

Tastenton kann ein-/ausgeschaltet werden (Warnsignale bleiben immer aktiv).

Displayhelligkeit einstellbar – geringere Helligkeit verlängert die Batterielaufzeit.

Die Hilfe-Funktion bietet kurze Bedienhilfen.

  • Nach dem Einschalten:

    Mit den Richtungstasten das gewünschte Funktionssymbol wählen.

    Mit [OK] bestätigen.

  • Spannungsmessung

    Rote Messleitung in die Buchse „V“, schwarze Messleitung in „COM“ stecken.

    Messfunktion „Voltage“ auswählen.

    Aktueller Messwert wird angezeigt.

    Bei schwankender Spannung kann [HOLD] gedrückt werden, um den Wert zu halten.

    Falls ohne Eingangssignal ein von Null abweichender Wert angezeigt wird, Messspitzen kurzschließen und [F1] (Zero) drücken.

    [F2] aktiviert den „Pull-Down“ mit einem internen 10-kΩ-Widerstand zwischen den Messspitzen. Diese Funktion dient insbesondere zur Erfassung von induzierten Spannungen, etwa bei Hochvoltsystemen von Elektrofahrzeugen.

    Mit [Fn] kann zwischen DC-Messung, AC-Messung und Oszilloskopmodus umgeschaltet werden.

    Messbereich wird automatisch gewählt; max. Eingangsspannung 1000 V.

  • Die Messspitzen wirken nur als Eingang, es werden keine Puls- oder Störsignale in den Messpunkt eingespeist.

Oszilloskopfunktion

Rote Messleitung in „V“, schwarze in „COM“.

  • Oszilloskopfunktion auswählen.

  • Anzeige:

    Vertikale Skalierung z. B. „5 V/div“ – mit [↑]/[↓] verstellen.

    Zeitbasis z. B. „1 ms“ – mit [←]/[→] verstellen.

    Triggerkorrektur z. B. „Trig +00“ – mit [F1]/[F2] verstellbar.

    Triggerlevel ist der automatisch berechnete Mittelwert der aktuellen Wellenform.

    Positiver Korrekturwert = Triggerlevel höher, negativer = Triggerlevel niedriger.

  • Mit [HOLD] wird die Wellenform angehalten. In diesem Zustand dienen die Richtungstasten zum Verschieben der Kurve (oben/unten/links/rechts), um verschiedene Messungen zu vergleichen.

  • Spannungsbereich wird automatisch angepasst, max. 1000 V.

Strommessung

  • Messung bis 200 mA

    Rote Messleitung in „mA/µA“ (grün), schwarze in „COM“.

  • Messung über 200 mA

    Rote Messleitung in „10A“ (gelb), schwarze in „COM“.

  • Vorgehen:

  • Stromfunktion auswählen.

  • Aktueller Messwert wird angezeigt; mit [HOLD] festhalten.

  • Ohne Eingangssignal, aber nicht-null Anzeige: Messspitzen kurzschließen und [F1] drücken (Nullabgleich).

  • [F2] wechselt zwischen mA-Bereich und Hochstrommodus.

  • [Fn] schaltet zwischen DC- und AC-Strommessung.

  • Hochstrommodus:

  • Max. messbarer Strom: 20 A (kurzzeitig), durchgehend 10 A.

  • 15-A/30-V-Selbst­rückstell­sicherung schützt bei Kfz-Anwendungen.

  • Nicht für 220/380-V-Netzstromkreise mit hohen Kurzschlussströmen geeignet; Messbereich darf nicht überschritten werden.

Widerstands- und Diodentest

  • Rote Messleitung in „Ω“, schwarze in „COM“.

  • Widerstands-/Diodenfunktion auswählen.

  • Anzeige ist zweigeteilt: Widerstandswert und Diodenspannung in einer Ansicht.

    Mit [Fn] wählen, ob Widerstand oder Diode/Kurzschluss im Hauptfeld angezeigt wird.

  • Gezeigter Ω-Wert ist der Widerstand im Widerstandsmodus; der V-Wert ist die Durchlassspannung im Diodentest.

  • Zum Nullabgleich Messspitzen kurzschließen und [F1] drücken.

  • Bei sehr geringem Widerstand gibt das Gerät einen akustischen Hinweis (Durchgang/Kurzschluss).

Kfz-Leitungsprüfung

Anschluss:

C04-Kfz-Leitung in den Multifunktionsanschluss (oben am Gerät) stecken.

C02-Batterieklemmleitung an C04-1 anschließen.

Rote Klemme an Batterie-Plus, schwarze Klemme an Batterie-Minus.

Prüfspitze (C04-2) in COM-Buchse des Geräts stecken.

Funktion:

Gerät zieht die Versorgung von der Fahrzeugbatterie.

  • Auf dem Display erscheinen:

    Spannung an der Prüfspitze,

    Versorgungsspannung der Batterieklemme.

    Bei korrekt in COM eingesteckter Prüfspitze sollte 0 V angezeigt werden; ansonsten mit [F1] nullen.

Leitungsdiagnose:

Prüfspitze an zu prüfenden Kfz-Leiter halten.

  • Das Gerät gibt über die Leitungsprüfleitung ein Testsignal aus und erkennt:

    • Leckströme / Isolationsfehler gegen Masse:

      Liegt die Spannung < 0,7 V und der berechnete Widerstand gegen Masse < 10 kΩ, wird eine Anzeige mit blauem Hintergrund und Warnton ausgegeben → mögliche Leckage zur Masse.

    • Hohe Spannung nahe Batteriespannung:

      Anzeige mit rotem Hintergrund und Warnton → Leitung führt Batterie-Plus oder liegt (unerwünscht) an Batteriespannung an.

    • Zusatzfunktionen über Tasten:

    • [↑] – Prüfspitze wird intern auf Batteriespannung gelegt (Versorgungsausgang).

    • [↓] – Prüfspitze wird intern auf Batterie-Minus gelegt (Masse).

    Beispiel Kfz-Verbraucher (z. B. Blinkerlampe):

    • Mit Prüfspitze die beiden Leitungen der Lampe messen, beide haben nahezu 0 V.

    • Prüfspitze auf eine Leitung, [↑] drücken → Lampe sollte leuchten.

    • Tut sie das nicht, andere Leitung testen.

    • Leuchtet die Lampe bei keiner Leitung, ist sie vermutlich defekt.

    Startspannungs-Test (Cranking Test)

    • C01-Multifunktionsleitung in den oberen Multifunktionsanschluss stecken.

    • C02-Batterieklemmen mit C01-1 verbinden.

    • Rote Klemme an Batterie-Plus, schwarze an Batterie-Minus.

    • Motor ist ausgeschaltet.

    • „Cranking Test“ im Menü wählen.

    • Display zeigt aktuelle Klemmenspannung und Anweisung: Motor starten und 15 s laufen lassen.

    Ergebnis:

    • Gerät misst die minimale Batteriespannung während des Startvorgangs.

    • Ist die Minimalspannung > 9,6 V → Status „NORMAL“.

    • Liegt sie < 9,6 V → Batterie bzw. Startanlage prüfen (häufig: gealterte Batterie, ggf. mechanisch schwergängiger Motor oder hohe Startströme).

    Einspritzdüsentest

    Funktion:

    • Das Gerät kann Einspritzventile direkt ansteuern (Simulationsmodus) oder das reale Einspritzsignal am Fahrzeug erfassen.

    Anschluss zum Ansteuern:

    • C01-Multifunktionsleitung oben anschließen.

    • C02-Batterieklemmen verbinden, Rot an Batterie-Plus, Schwarz an Batterie-Minus.

    • Einspritzdüse aus dem Motor ausbauen und elektrisch an C01-2 anschließen.

    Bedienung:

    • „Injector Test“ wählen.

    • Beim ersten Aufruf wird kein Signal ausgegeben.

    • Mit [OK] die Einspritzdüse ansteuern.

    • Es können elektromagnetische Einspritzdüsen inkl. GDI-Typen geprüft werden (120-V-Düsen können ggf. nur leicht hörbar sein, ohne vollständigen Hub).

    • Mit [↑]/[↓]/[←]/[→] Drehzahl simulieren (z. B. 600–6000 U/min). Pulsweite bleibt dabei 3 ms (Low-Pegel).

    • Mit [OK] Start/Stop der Ansteuerung.

    Gleichzeitige Oszilloskopanzeige:

    • Mit [Fn] in den Oszilloskopmodus wechseln.

    • Rote Messleitung in „V“, schwarze in „COM“.

    • Rote Messleitung an Einspritzventil-Leitung, schwarze an Masse → tatsächliche Ansteuerungswellenform beobachten.

    • Alternativ kann ohne abgesteckte Düse einfach an der fahrzeugseitigen Einspritleitung im eingebauten Zustand gemessen werden.

    Relaisprüfung (Kfz-Relais)

    Anschluss:

    • C01-Multifunktionsleitung oben einstecken.

    • C02-Batterieklemmen verbinden – Rot an Batterie-Plus, Schwarz an Batterie-Minus.

    • Reihenschaltung C01-2 (Adapter):

      • Rote Klemme von C01-2 an einen Spulenanschluss des Relais,

      • schwarze Klemme an den anderen Spulenanschluss.

    • Rote Messleitung in „Ω“, schwarze in „COM“ – zum Messen des Kontaktwiderstands.

    Bedienung:

    • „Relay Test“ wählen.

    • Mit [OK] wird die Relaisspule mit Batteriespannung angesteuert (Spannung = Bordspannung). Das Anziehen/Abfallen des Relais ist akustisch hörbar.

    • Mit den Messspitzen an den Lastkontakten des Relais den Kontaktwiderstand im EIN-/AUS-Zustand messen und damit das Relais beurteilen.

    Hinweis:

    • Bei 12-V-Batterie nur 12-V-Relais testen, bei 24-V-Batterie 24-V-Relais.

    • Keine Relais mit abweichender Nennspannung prüfen (z. B. keine 6-V-Relais an 12 V oder 12-V-Relais an 24 V).

  • Analoge Signalausgabe (Signal Generator)

    Das Gerät kann Grundformen von Rechteck- und Sinussignalen ausgeben. Für andere Signalformen sind kundenspezifische Varianten vom Hersteller erhältlich.

    • Interne Signale: Rechteck und Sinus mit etwa 5 V bzw. 5 Vpp.

    • Für 12-V-Rechtecksignale muss die Batterieklemmleitung angeschlossen sein.

    Anschluss:

    • C01 in den Multifunktionsanschluss stecken.

    • Für 12-V-Rechteck zusätzlich C02 an C01-1 und Batterie anschließen.

    Ausgänge:

    • „Square Wave“: 12-V-Rechtecksignal (bei angeschlossener Batterie).

    • „K Line“: 5-V-Rechtecksignal.

    • „Sine Wave“: Sinussignal.

    • „5V Signal“: 0–4,5 V Sinus (peak-to-peak).

    • „Ground Line“: Masseanschluss für das Prüfsystem.

    Parameter:

    • Frequenz: 1 Hz – 10 kHz

    • Tastverhältnis (Duty Cycle): 10 % – 90 %

    • Bedienung:

    • Funktion „SINE/SQUARE WAVE OUTPUT“ wählen.

    • Beim ersten Aufruf wird noch kein Signal ausgegeben.

    • Mit [OK] Signalausgabe starten/stoppen.

    • Frequenz mit [↑]/[↓]/[←]/[→] einstellen.

    • Tastverhältnis (nur Rechteck) mit [F1]/[F2] einstellen.

    • Mit [Fn] in den synchronen Oszilloskopmodus wechseln, rote Messleitung in „V“ und Signal direkt am Ausgang prüfen.

    • Bei Frequenzen > 6000 Hz ist der Oszilloskopmodus deaktiviert.

    Zündimpuls-Signalmessung

    Anschluss:

    1. C03-Zündimpulssensor in den oberen Multifunktionsanschluss stecken.

    2. Sensorbereich (gelber Kopf) in die Nähe eines Zündkabels oder einer Zündspule eines einzelnen Zylinders halten.

    Bedienung:

    1. Funktion „Ignition Pulse Test“ wählen.

    2. Im Oszilloskop werden die Zündimpulse angezeigt.

    3. Mit [↑]/[↓] Amplitude einstellen, mit [←]/[→] Zeitbasis.

    4. Mit [F1] Motortyp wählen:

      • „Distributor“ – Hochspannungssignal am Verteiler alter Motoren,

      • „2-Stroke“ – Zweitaktmotor,

      • „4-Stroke“ – Viertaktmotor.

    5. Das Gerät berechnet daraus die Drehzahl (RPM) des Motors. Wichtig: Sensor nur an einem Zündkabel/Zündspule eines einzelnen Zylinders anlegen, nicht an mehrere gleichzeitig. Bei eng gebündelten Leitungen am besten in der Nähe der Zündkerze messen.

    K-Leitungsdaten (K Line Data)

    Anschluss:

    1. C01 in den Multifunktionsanschluss.

    2. C01-K (K-Leitung) mit Adapter und Prüfspitze an die K-Bus-Leitung des Fahrzeugs anschließen.

    3. C01-GND (Masse) mit Adapter und Prüfspitze an Fahrzeugmasse (z. B. Pin 5 der OBD-II-Buchse).

    Hinweis: In der Fahrzeugverkabelung gibt es häufig mehrere K-Leitungen für unterschiedliche Steuergeräte (z. B. OBD-Pin 7 als Standard-K-Leitung).

    Das Gerät unterstützt Baudraten:

    1200 / 2400 / 4800 / 9600 / 10400 / 19200 / 38400 / 57600 / 115200 bps.

    Bedienung:

    1. „K Line Data“ wählen.

    2. Baudrate mit [←]/[→] einstellen.

    3. Empfangene Daten werden hexadezimal dargestellt.

    4. [F1] löscht die Anzeige.

    5. [HOLD] friert die Anzeige ein; im Hold-Modus kann mit [↑]/[↓] durch die Daten gescrollt werden.

  • CAN-Bus-Daten

    Anschluss:

    1. C01 in den Multifunktionsanschluss.

    2. C01-CAN+ mit Adapter und Prüfspitze an CAN-H (z. B. Pin 6 OBD-II).

    3. C01-CAN- mit Adapter und Prüfspitze an CAN-L (z. B. Pin 14 OBD-II).

    4. C01-GND an Fahrzeugmasse (z. B. Pin 5 OBD-II).

    Unterstützte Baudraten:

    500 k / 250 k / 125 k / 100 k / 83,33 k / 50 k / 33,33 k bit/s.

    Bedienung:

    1. „CANBUS Data“ wählen.

    2. Baudrate im Empfangsmodus mit [←]/[→] ändern.

    3. CAN-Frames mit ID-Filtern (ID1/ID2 und Masken) werden hexadezimal angezeigt.

    4. [F1] löscht aktuelle Daten.

    5. [HOLD] friert die Anzeige; mit [↑]/[↓] durch die Frames blättern.

    Du misst mit dieser Funktion nicht „einfach nur irgendwas am CAN“, sondern Du holst dir sehr gezielt Infos aus der Kommunikationsschicht, die ein normales Diagnosegerät Dir so niemals zeigt. Ich gehe das Schritt für Schritt durch.

    Logische Ebene:

    Das Messgerät dekodiert diese Spannungssignale und zeigt Dir die CAN-Telegramme als hexadezimale Datenframes

    (ID, DLC, Datenbytes).

Frequenzmessung

Rote Messleitung in „V“, schwarze in „COM“.

Rote Messleitung an das zu prüfende Signal, schwarze an Masse.

Messbereich: 1 Hz – 1 MHz.

Max. Signalspannung: 1000 V.

Frequenzwert wird im Display angezeigt.

Hinweis: Aufgrund des hohen Eingangswiderstands können ohne angeschlossenes Signal Störungen/induzierte Signale angezeigt werden. Für eine korrekte Messung muss ein wirksamer Signaleingang mit Vpp > 1 V anliegen.

Software-Updates

  • Die Gerätesoftware kann über eine Micro-SD-Karte aktualisiert werden.

  • Update-Datei auf SD-Karte kopieren, Karte in den SD-Slot des Geräts einsetzen und Gerät neu starten.

  • Erkennt das Gerät eine gültige Update-Datei, wird dies angezeigt; mit [OK] Update starten.

  • Daten-/Konfigurationsdateien (z. B. Sprachdateien) werden beim Start automatisch eingelesen.

  • Update-Dateien werden vom Hersteller bereitgestellt und sind über den Händler erhältlich.

Busfehler von Steuergerätefehlern unterscheiden

  1. Beispiel:

    • Diagnosegerät kommt nicht ins Motorsteuergerät.

    • Du siehst auf dem Bus aber aktiv Frames von mehreren Steuergeräten, inkl. Motorsteuergerät-ID → Bus physikalisch ok, Steuergerät antwortet nur nicht auf deine Anfrage.

    • Oder: absolut keine Frames → Leitungsunterbrechung, Kurzschluss, Versorgung eines Gateway/Steuergeräts fehlt etc.

  2. Sporadische Kommunikationsprobleme nachvollziehen

    • Fahrzeug hat sporadisch Ausfälle: Instrumente fallen aus, ESP-Leuchte an, Meldungen „Störung Fahrassistenz“.

    • Mit der CAN-Datenmessung kannst Du während der Fahrt (oder bei Wacklern) sehen, ob:

      • Der Bus zwischendurch komplett ruhig wird.

      • Nur bestimmte IDs ausfallen.

      • Viele Error-Frames auftreten (je nach Gerät).

  3. Kontrolle nach Reparatur / nach Steuergerätewechsel

    • Nach dem Tausch eines Steuergerätes ist Kommunikation teilweise gestört.

    • Du prüfst:

      • Ist das neue Steuergerät im Bus aktiv (es sendet eine ID)?

      • Ist vielleicht eine falsche Variante verbaut, die mit anderer Baudrate arbeitet (falsche / keine sinnvollen Frames)?

Warum genau diese Anschlüsse wichtig sind

CAN-H (C01-CAN+) und CAN-L (C01-CAN-)

  • CAN ist ein differenzielles Signal:

    • Ruhezustand: beide Leitungen etwa bei ca. 2,5 V.

    • Dominant (logische 0): CAN-H geht hoch (ca. 3,5 V), CAN-L runter (ca. 1,5 V).

    • Rezessiv (logische 1): beide wieder ca. 2,5 V.ie hier den Text...

Diagnosetechnik Richter GmbH Geschäftsführer Mike Richter

Spinnereistr. 212a, 09405 Zschopau

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